Medjugorje-Wallfahrt vom 26. bis 30. Oktober 2016

Unser Aufenthalt in Medjugorje begann mit einem Gottesdienst, den wir gemeinsam mit Pilgern verschiedener Nationalitäten feierten.
Nach der heiligen Messe ging es am 2.Tag nach Mostar. In der neuerbauten Franziskanerkirche besuchten wir die Krypta, in der die von den Frohnleitnern gespendeten Sessel aufgestellt sind. Anschließend gingen wir über die nach der Zerstörung im Jahre 1993 wiederaufgebaute Brücke über die Neretva, die den christlichen Teil der Stadt mit dem muslimischen verbindet.
Den religiösen Höhepunkt bildete der 3.Tag, an dem wir am Vormittag den Kreuzberg bestiegen. Das steinige und steile Gelände setzte uns zu, die einzelnen Kreuzwegstationen aber gewährten uns Gelegenheit zum Atemholen, zum Gebet, zur Besinnung auf wirklich Wichtiges in unserem Leben. Genauso steil und steinig bot sich uns am Nachmittag der Erscheinungsberg. Wieder waren die einzelnen Stationen und der Platz, an dem die Gospa erstmals den Kindern erschienen ist, Orte der Ruhe und des Gebetes.
Am vorletzten Tag besuchten wir Dubrovnik, besichtigten die Franziskanerkirche und genossen die Stadt bei Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen.
Den Tag der Heimreise begann mit einem Gottesdienst in der Taufkirche Pater Simons in Posusje. Nach einem wunderbaren Frühstück bei Pater Simons Cousine verließen wir die Region Medjugorje.
Unser Dank gilt unserem Chauffeur Andreas Kainz, der uns 22 Wallfahrer zu allen Zielen und wieder sicher nach Hause brachte.
Gemeinsames Gebet und die Ausstrahlung des Gnadenortes haben uns zu einer fröhlichen Pilgerschar zusammenwachsen lassen. Pater Simon hat uns mit seiner Spiritualität, seinem Wissen und seinen launigen Erzählungen unvergessliche Tage in seiner Heimat geschenkt, und dafür danken wir ihm alle herzlichst.
Hildegard Zink